Glienicker Brücke

 


Die Glienicker Brücke. Verbindung – früher Trennung – zwischen Berlin und Potsdam

 

Die Glienicker Brücke ist bekannt durch drei spektakuläre Aktionen im Agentenaustausch zwischen den damaligen Ost- und Westmächten. Nach der Reparatur der 1907 fertiggestellten Stahlkonstruktion, die während des 2. Weltkrieges stark beschädigt wurde, erhielt sie 1949 paradoxer Weise durch die brandenburgische Landesregierung den Namen »Brücke der Einheit«. Die Grenze zwischen Ost und West wurde in der Mitte der Brücke durch einen weißen Strich gekennzeichnet. Die Brücke war offizielle Grenzübergangsstelle.

Die ersten Ursprünge dieser Brücke zur Überbrückung der Unterhavel stammen aus dem 17. Jahrhundert, wobei es sich damals noch um eine einfache Holzbrücke handelte. 1831 wurde die Brücke als massive Steinkonstruktion, mit elf Durchflüssen, nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel neu gebaut. Diese genügte den um die Jahrhundertwende gestiegenen Anforderungen durch Schifffahrt, Fuhrwerke und Autos nicht mehr und wurde gegen vielfachen Protest abgerissen. 1907 wurde die Stahlkonstruktion fertiggestellt, der sie heute noch entspricht.