Pleasureground


Der »Pleasureground« um das Glienicker Schloss

Der Pleasureground um das Glienicker Schloss gehört gebietsrechtlich zum Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, liegt aber innerhalb der Potsdamer Kulturlandschaft.

Der Begriff Pleasureground entstand als Begriff der englischen Gartenbaukunst während der Renaissancezeit und stellt einen das Haus umgebenden, eingegrenzten Landschaftspark dar, der im wesentlich aus geschmückten und gegliederten Rasenanlagen besteht. Es handelt sich hier um die Gartenanlagen der Glienicker Schlossanlage.

Besonders hervorzuheben sind die Pavillons, die einen Ausblick auf die Verkehrswege und Umgebung ermöglichten und treffend den Namen »Neugierde« tragen.

Die ersten wesentlichen Baumaßnahmen wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Karl Friedrich Schinkel durchgeführt. Fürst Karl August von Hardenberg brachte ihn mit Peter Joseph Lenné zusammen, den er mit der Gestaltung der Gartenanalagen beauftragte.

Prinz Carl von Preußen erweiterte später die Schlossanlagen –> Schloss Glienicke

 

 Pavillon »Große Neugierde« / Stipadium / Blick über das Glienicker Horn / Blick zum Casino / Pavillon »Neugierde« / Glienicker Jagdschloss